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E-Voting-Projekt (Vote électronique)

Projekt Vote électronique (E-Voting)

Der St.Galler Kantonsrat hat mit dem VII. Nachtrag zum Gesetz über die Urnenabstimmungen ermöglicht, auch auf elektronischem Weg per Internet abstimmen zu können.

An den eidgenössischen Volksabstimmungen vom 26. September 2010 bis 14. Juni 2015 sowie an den Nationalratswahlen vom 23. Oktober 2011 konnten die Auslandschweizerinnen und -schweizer des Kantons St.Gallen Ihre Stimme mit Vote électronique (E-Voting) abgeben.

Die St.Galler Auslandschweizerinnen und -schweizer hätten auch an den Nationalratswahlen vom 18. Oktober 2015 elektronisch wählen können. Der Bundesrat hat das entsprechende Gesuch jedoch abgelehnt.

 

Neues E-Voting-Projekt ab 2017 mit Kanton Genf 

Nun wurden die Vorbereitungsarbeiten intensiviert, dass im Jahr 2017 wieder E-Voting für die St.Galler Auslandschweizerinnen und -schweizer sowie erstmals auch für die Stimmberechtigten in fünf ausgewählten St.Galler Gemeinden (Goldach, Widnau, Vilters-Wangs, Rapperswil-Jona und Kirchberg) eingeführt werden kann. Dazu muss ein neues E-Voting-System beschafft werden. Die Staatskanzlei hat die Beschaffung eines solchen Systems öffentlich ausgeschrieben. Nach Evaluation der Offerten hat die Regierung den Auftrag für das künftig eingesetzte E-Voting-System dem Kanton Genf erteilt.

Der Kanton St.Gallen hat die Ausschreibung mit dem Kanton Aargau abgestimmt. Die Ausschreibungsunterlagen wurden gemeinsam erarbeitet. Selbstverständlich wurden auch die St.Galler Pilotgemeinden Goldach, Widnau, Vilters-Wangs, Rapperswil-Jona und Kirchberg einbezogen.

 

Der Zeitplan sieht vor, dass ab Herbst 2017 E-Voting für die St.Galler Auslandschweizerinnen und -schweizer sowie für die Stimmberechtigten in den St.Galler Pilotgemeinden Goldach, Widnau, Vilters-Wangs, Rapperswil-Jona und Kirchberg eingesetzt werden wird.

Sofern sich das System bewährt, ist nach und nach eine Ausweitung auf weitere St.Galler Gemeinden geplant.

 

E-Voting ist ein Vorhaben der gemeinsamen E-Government-Strategie des Kantons St.Gallen und der St.Galler Gemeinden.

 

Etappenweise und sicher zum E-Voting

Der Kanton St.Gallen plant die Ausbreitung der elektronischen Stimmabgabe in mehreren Etappen. Seit dem Jahr 2010 führte er bis zum 14. Juni 2015 18 erfolgreiche E-Voting-Urnengänge für die Auslandschweizerinnen und -schweizer des Kantons durch.

 

Ab Herbst 2017 sollen E-Voting-Urnengänge nebst der Auslandschweizer-Gemeinde mit fünf St.Galler Inlandgemeinden beginnen. Erfahrungen aus diesen Urnengängen sollen zur weiteren Ausbreitung der elektronischen Stimmabgabe bis hin zu einem E-Voting-Angebot für alle Stimmberechtigten des Kantons führen.

 

Ziel ist dabei ein möglichst hoher Anteil elektronischer Stimmabgaben in absehbarer Zeit auf einem sicheren E-Voting-System.

 

Die Absicht des Kantons St.Gallen ist die wahlfreie Stimmabgabe für alle

Stimmberechtigten auf elektronischem Weg, auf brieflichem Weg oder an der Urne an jedem einzelnen Urnengang. Die Möglichkeit der vollständig elektronischen Stimmabgabe ist ein langfristiges Ziel.

 

Auswahl der Pilot-Gemeinden

Für das Ziel, einen Mix aus Gemeinden zu finden, der sämtliche Gemeinden des Kantons abbildet, wurden folgende Kriterien angewendet für die Auswahl der Pilotgemeinden:

  • Unterschiedliche IT-Struktur
  • Repräsentation der Regionen

  • Unterschiedliche Einwohnerzahlen 


Kontakt

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Staatskanzlei, Dienst für politische Rechte:

Telefon +41 58 229 88 88 (Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 11:30 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr (Schweizer Zeit)) oder E-Mail an wahlen@sg.ch.


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